10th International Symposium Advances in Legal Medicine

combined with the

96th Annual Conference German Society of Legal Medicine

11–15 September 2017 • Düsseldorf, Germany

10th International Symposium Advances in Legal Medicine

combined with the

96th Annual Conference German Society of Legal Medicine

11–15 September 2017 • Düsseldorf, Germany

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Scientific workshops

  • Please note, the workshop is referred to DGRM-Members and will be held in German
Uhrzeit09.00-12.30 hrs
Ort

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
40212 Düsseldorf
Mitzubringen ist  Taschenrechner
Kosten

50 EUR pro Person (regulär)
25 EUR pro Person für DGRM-Mitglieder & Studenten

Workshop Inhalt

Forensisch-toxikologische Gutachten – Wie gehen Sie mit bestimmten Fallkonstellationen um?

Ein wesentliches Aufgabengebiet der Rechtsmedizin ist die korrekte und umfassende Aufarbeitung medizinisch-naturwissenschaftlicher Kenntnisse für die Rechtspflege. Dies erfordert Expertise in allen Subdisziplinen des Faches, um den Aufgabestellungen an den verschiedenen Schnittstellen zwischen Medizin und Recht Rechnung zu tragen. Die forensische Toxikologie umfasst neben der Analyse psychoaktiver oder schädlicher Substanzen in verschiedenen Untersuchungsmaterialien auch die Interpretation der Ergebnisse und ihre schlüssige Begutachtung vor dem Hintergrund aller Fallinformationen. Die wichtigsten Themen der Begutachtung umfassen:
- Fahren unter dem Einfluss von Alkohol, legalen und illegalen Substanzen
- Straftaten in Zusammenhang mit Alkohol, legalen und illegalen Substanzen
- Abstinenzprogramme
- Leichentoxikologie.

Ziel des Workshops ist die gemeinsame und kritische Begutachtung analytischer Ergebnisse unter Einbeziehung der verfügbaren Informationen in Fällen, in denen Alkohol, Drogen oder Medikamente eine wesentliche Rolle spielen.

Der Workshop umfasst zwei Abschnitte; der theoretische Teil soll Grundlagenkenntnisse vermitteln, während im praktischen Teil die Begutachtung spezieller, authentischer Fälle diskutiert werden soll.

I. Theoretischer Teil
Definitionen (Attest, Befundbericht, Gutachten)
§§ 72-93 Strafprozessordnung
Sachverständiger Zeuge / Sachverständiger
Formale Aspekte der Gutachtenerstellung

II. Begutachtung spezieller Fallkonstellationen
Alkohol – Rückrechnung(en), Nachtrunk
Cannabis – Beurteilung der Fahrunsicherheit, zeitliche Einordnung des letztmaligen Konsums
Fahrten unter Medikamenteneinfluss

Der Workshop richtet sich an alle Interessierten, die forensisch-toxikologische Gutachten in mündlicher oder schriftlicher Form erstatten, ungeachtet ihrer eigenen Erfahrung.

  • Please note, the workshop is referred to DGRM-Members and will be held in German
Uhrzeit08.00-12:30 hrs
Ort

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
40212 Düsseldorf
Kosten

50 EUR pro Person (regulär)
25 EUR pro Person für DGRM-Mitglieder & Studenten

Workshop Inhalt

1. Grundlagen der  forensischen DNA-Analyse und der Spurensicherung
2. Vortests auf Körperflüssigkeiten, Grundlagen und praktische Übungen
3. Das molekulargenetische Gutachten
4. Praktische Übungen zur Mischspurenanalyse
5. Abstammung, Aufklärung gemäß dem Gendiagnostikgesetz, Grundlagen und praktische Übungen
6. Weitere molekulargenetische Methoden und ihre Anwendungen (mtDNA, Y-STRs)

  • Please note, the workshop is referred to DGRM-Members and will be held in German
Uhrzeit09.00-12:30 hrs
Ort

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
40212 Düsseldorf
Mitzubringen ist


Kamera (vorzugsweise eine digitale Spiegelreflexkamera, aber auch Kompaktkameras möglich) und einen möglichst leistungsstarken Laptop, auf dem zuvor eine 30 Tage Testlizenz von Agisoft Photoscan installiert werden sollte. Diese ist hier gratis erhältlich.
Kosten25 EUR pro Person für DGRM-Mitglieder & Studenten

Workshop Inhalt

Die fotografische Dokumentation von Befunden ist seit Jahren unverzichtbarer Bestandteil im Alltag von Rechtsmedizin und Kriminaltechnik. Weil aber die digitale Bildbearbeitung fast unbegrenzte Möglichkeiten der Bildmanipulation bietet, sollte das Bild als Beweismittel möglichst authentisch und unverfälscht bleiben. Mit einer digitalen Foto-Grundausstattung und ein wenig fotografischem Grundwissen lassen sich bei richtiger Wahl der Beleuchtung und des Hintergrundes Aufnahmen fertigen, die bei vertretbarem finanziellen und zeitlichen Aufwand durchaus nahe an eine Studioqualität heranreichen. Neben einem sauberen Arbeitsplatz – besonders im Obduktionssaal – ist die Bereitschaft, ein Bild wirklich gestalten zu wollen, eine der wichtigsten Voraussetzungen für ästhetisch ansprechende Bilder. Neben einem Überblick über die notwendigen grundlegenden Fertigkeiten sollen auch spezielle Anwendungen, wie die Infrarotfotografie, nicht zu kurz kommen.

Die Photogrammmetrie ist dank neuster technologischer Fortschritte eine effiziente, kostengünstige und benutzerfreundliche Methode, welche in der Rechtsmedizin an Bedeutung gewinnen könnte. Verletzungen und Befunde können sehr einfach und schnell dreidimensional dokumentiert werden, um spätere geometrische Vergleiche und Rekonstruktionen zu ermöglichen. In diesem Workshop wird gezeigt welche Aspekte, Bedingungen und Einstellungen beachtet werden müssen, um brauchbare Fotos, zur Generierung eines 3D-Modells zu erhalten. Die photogrammetrische Berechnung der Fotos und Modellerstellung erfolgt mit der Software Photoscan der Firma Agisoft.

In diesem Workshop sollen sowohl theoretische als auch praktische Grundlagen vermittelt werden. Aus diesem Grund, ist der zweite Teil dieses Workshops praktischen Anwendungen gewidmet, bei denen jeder Teilnehmer Erfahrungen sammeln und von den Tipps der Tutoren profitieren kann.

Programm

- Vortrag: Von „Basler Grau“ bis Infrarot   – Fotodokumentation im Obduktionssaal (T. Rost)
- Vortrag: 3D-Imaging ganz einfach! (L. Campana)
- Diskussion
- Praktischer Teil: Fotografie und 3D-Fotografie (L. Campana, T. Rost, H. Witting, S. Fahrni)